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XVielleicht hätte Judith Dundee, ehe sie auf das Namensschild des Taxifahrers oberhalb der Windschutzscheibe blickte, noch einen anderen Weg aus ihrer Bedrängnis gefunden. Vielleicht aber auch nicht.Was hatte sie eigentlich dazu veranlaßt, sich überhaupt für den Namen ihres Taxifahrers zu interessieren? Es war nur ein kleiner Zwischenfall gewesen. Als das Taxi nämlich bei einer Verkehrsampel an der Kreuzung Fünfzigste Straße und Park Avenue hielt, warfen drei oder vier Fußgänger mißtrauische Blicke auf den Fahrer, um festzustellen, ob er auch wirklich halten würde. Dabei hellte sich das Gesicht eines dieser Passanten, eines würdigen alten Herrn, in freudigem Wiedererkennen auf. Er trat an das Fenster des Taxis, streckte seine Hand hinein, um die des Fahrers mit überschwenglichen Begrüßungsworten, wie er sie sonst nur an Kollegen gerichtet hätte, zu schütteln.Hallo, Hicks, wie geht es Ihnen denn?Dies war das erste und letzte Auftreten des wohlsituierten alten Herrn in Judith Dundees Leben, aber in diesem kurzen Augenblick hatte er ihr unfreiwillig einen wertvollen Dienst erwiesen. Sie blickte auf das Namensschild des Taxifahrers und las: A. Hicks. Dieses A gab zu weiterem Nachdenken Anlaß und erweckte auch gewisse Erinnerungen in ihr. Da war zum Beispiel die Erinnerung an gelbbraune Augen, die durch ihr Glitzern und den eigenartigen Schnitt der Lider wie die eines Tigers wirkten. Da war die Erinnerung, an jenen langen Artikel im New Yorker, den sie vor ungefähr einem Jahr über den Besitzer dieser Tigeraugen gelesen hatte: In Harvard Jura studiert dramatischer Ausschluß aus der Anwaltskammer im ersten Jahr seiner Praxis untergetaucht arbeitete als Nachtwächter und Straßenkehrer der berühmte Harlex-Fall das Mädchen mit den Wäscheklammern an Fingern und Zehen Als sie in der Vierzigsten Straße in Gedanken versunken in das Taxi eingestiegen war, hatte sie den Fahrer mit keinem Blick bedacht. Doch jetzt, als er vor ihrem Apartmentblock in der Park Avenue hielt, stieg sie nicht aus, obgleich der Portier5