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Biographen, seines Sohnes Ferdinand und seines Freundes Las Casas. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie durdi neue Episoden bereidiert, ohne daß ihr ein kritisdier Geist entgegengetreten wäre, selbst nur, um Zweifel zu wedien, bis sie sdiUeßlidi in der Mitte des XIX. Jahrhunderts zur gewaltigsten und bestgelungenen Fälsdiung der Weltgesdiidite wurde.
Columbus ersdiien so der Welt nidit nur als einer der gewaltigsten Geister aUer Zeiten, der, seiner Epodie durdi umfassendes Wissen überlegen, von den Bösen und Eifersüditigen verfolgt wurde, sondern audi als der größte Heihge des Christentums. Unter dem Einfluß des Roselly de Lorgues, Autors eines „Christoph Columbus", eines Romanes, in dem selbst die Aufzeidinungen des großen Entdediers gefälsdit waren, entstand eine mäditige Bewegung, die beispiellos ist in der Kirdiengesdiidite, um seine Heiligsprediung zu erlangen. Sie dauerte mehr als fünfzig Jahre, von 1856 bis 1892, und wurde danadi nodi mehrmals aufgenommen. Rom wurde budistäb-lidi von Bittsdiriflen und Petitionen belagert, die von Millionen Katholiken Europas und Amerikas unterzeidinet waren, unter ihnen an tausend Kardinäle, Erzbisdiöfe, Bisdiöfe und tausende Priester. Zwei Päpste, Pius IX. und Leo XUI., ließen sidi von der Legende beein-I: Aussen und kamen der Bewegung entgegen. Aber
die Congregatio Rituum, vor weldie die Angelegenheit gebradit wurde, blieb unersdiütterUdi. Columbus wurde nidit kanonisiert. Er wird es nie werden, er kann es nidit werden.
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