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(« Zu diesem Bucb Diese beiden Romane sind wohl am besten geeignet, in die Welt des neben Jens Peter Jacobsen bedeutendsten dánischen Erzáhlers des ausgehenden 19. Jahrhunderts einzuführen, der oft mit Schnitzler verglichen wurde. Das weií?e Haus auf dem Land ist das Paradies der Kindheit mit seinen weit offenstehenden Türen und den hellen Tapeten, den Mahagonimöbeln und den Efeupflanzen. Hier werden Geburtstage und Feste gefeiert, Geschichten erzáhlt und Puppenspiele aufgeführt. Die Seele des weifien Hauses aber ist die Mutter, eine schöne, warmherzige Frau, die das Leben liebt und an seinem Kummer zugrunde geht. Im grauen Stadthaus in Kopenhagen finden wir teilweise dieselben Personen wieder, doch ist hier alles düster, erstarrt - eine Welt, die sich überlebt hat, zerbricht lautlos in Trümmer. Bang ist ein Meister der Zwischentöne und Halbschatten, und es gelingt ihm oft, in einer einzigen Andeutung, einem einzigen Wort die verborgene Tragödie eines Lebens blitzartig zu erhellen. Hermán Joacbim Bang, geboren 1857 als Sohn eines Pfarrers auf der Insel Alsen, wo die Familie bis zu Beginn des Deutsch-Dánischen Krieges 1864 lebte. Versuchte sich zunáchst als Schauspieler, arbeitete als Journalist, Redakteur und Regisseur. Zahlreiche Auslandsaufenthalte in Európa und den USA. Bang starb 1912 wáhrend einer Vortragsreise auf einer Bahnfahrt in Ogden, USA.