Bővebb ismertető
T7s handelt sich um einige Vortrage, die einer Vorle-sung entnommen sind, in der der Yerfasser mit rnög-lichster Strenge die Lebenslage jener Generationen zwi-schen 1550 und 1650 bestimmen wollte, die das moderne Denken begründet habén. Gewöhnlich stellt uns die Geschichte der Ideen, besonders die der philosophischen Systeme, diese dar, als ob sie kraft eines magischen Flusses eins aus dem andern folgten. Es ist eine schatten-hafte undynamische Geschichte, die auf dem intellek-tualistischen Irrtum beruht, der dem Verstand eine Be-deutung und Unabhángigkeit zuschreibt, die ér nicht hat. Yermutlich waren die Historiker der Ideen, im be-sonderen die der Philosophien, wenn sie Historiker aus Berufung und nicht Mánner der Wissenschaft oder Philosophen gewesen wáren, nicht so völlig diesem Irrtum erlegen und hátten sich gestráubt, zu glauben, daB der Verstand auf eigene Rechnung funktioniert, wo es doch auf der Hand liegt, daB er von den tiefen Notwen-digkeiten unseres Lebens beherrscht wird, daB seine Ausübung nur eine Reaktion auf vorgeistige Bedíirfnisse des Menschen ist.
Daher war es — zumal da eine vollstándige Entwick-