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Vorwort
Das fünfte Buch des Neuen Testaments ist seit früher Zeit unter dem Namen „Apostelgeschichte" bekannt, obwohl sich dieses Wort im Buch selbst nicht findet. Eine der ältesten Bibelhandschriften, der Codex Sinaiticus, gibt als Titel nur „Die Taten" an, ohne die Apostel zu erwähnen. Das hat natürlich seinen Grund. „Die Taten" sollten mehr sein als nur eine kurze Geschichte über den hingebungsvollen Dienst der Jünger und auch weitaus mehr als ein Bericht über die Hauptereignisse im Leben der vier führenden Männer Petrus, Jakobus, Johannes und Paulus.
Die Apostelgeschichte wurde von dem Arzt Lukas, einem Heidenchristen, für die gesamte Christenheit geschrieben, für die Judenchristen und die nichtjüdischen Christen gleicherweise. Während sie einen Zeitraum von etwas mehr als drei Jahrzehnten umspannt, enthält sie doch eine Fülle bedeutender Lehren für die Christen in allen Zeitaltern. Die Apostelgeschichte weist klar darauf hin, daß der heutige Christ die Gegenwart desselben Geistes erfahren soll, der zu Pfingsten mit Macht in Erscheinung trat und die Evangeliumsbotschaft zum Leuchten brachte. Das Wirken des Heiligen Geistes durch Petrus und Paulus, durch Johannes, Jakobus und andere kann sich im modernen Nachfolger Christi wiederholen.
Die Plötzlichkeit, mit der die Apostelgeschichte endet, ist nicht zufällig. Es ist ein versteckter Hinweis, daß der fesselnde Bericht