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GeleitwortI.Hiermit übergebe ich der Öffentlichkeit den dritten und einstweilen letzten Band meines Modernen Kapitalismus", der den Hochkapitalismus" zum Gegenstände hat.Als einen der (in ihrer Gl-esamtheit mageren) Gewinne meiner Wirksamkeit erachte ich den Umstand, daß die von mir gesehenen Tatbe-tände und danach geprägten und benannten Begriffe: Frühkapitalismus, Hochkapitalismus, Spätkapitalismus Gemeingut der Wissenschaft geworden und die Ausdrücke in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind. Das überhebt mich wenigstens der Notwendigkeit, hier noch einmal zu sagen, was ich unter Hochkapitalismus verstehe.Auch über die einzelnen Merkmale dieser Wirtschaftsverfassung brauche ich nach dem, was ich im Geleitwort zu dem ersten Bande der Neubearbeitung darüber bemerkt habe, mich nicht weiter auszulassen.Endlich habe ich aber auch (an derselben Stelle) gesagt, was nötig ist, um den Anfang der hochkapitalistischen Epoche, richtiger: der hochkapitalistischen Periode, schöner: des hochkapitalistischen Zeitalters (diese drei Ausdrücke gebrauche ich im gleichen Sinne) zu bestimmen und diesen Zeitraum somit gegen das Zeitalter des Frühkapitalismus abzugrenzen. Wir sahen, daß es etwa die 1760 er Jahre sind (die vor allem die erste Anwendung des Koksverfahrens erleben, dieser doch letzten Endes entscheidenden technischen Erfindung), in denen der moderne Kapitalismus sich anschickt, seine Idee zur vollen Entfaltung zu bringen und das herrschende Wirtschaftssystem zu werden.Die Darstellung in diesem Bande umfaßt die Zeitspanne der 150 Jahre, die seit dem Beginne des Hochkapitalismus bis zum August 1914 verflossen ist. Zwar werfe ich hier und da noch einen Blick in die spätere Zeit; aber im großen und ganzen führe ich die Entwicklungsreihen doch nur bis zum Ausbruche des Weltkrieges. Zu dieser Begrenzung veranlassen mich zunächst äußere Gründe, die in den Umständen liegen: zahlreiche Entwicklungsreihen brechen mit jenem Zeitpunkte ab und gestalten sich neu; die Lagerung der wirtschaftlichen Kräfte auf der