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Prolog
D
England Herbst 1984
er Himmel war beinahe zu schön für einen Tag wie diesen. Ein Oktoberhimmel, der die darunter liegende Landschaft mit einem blendend goldenen Strahlen segnete, als hätte Gott der Herr persönlich die herbstlichen Bäume und sauber gepflügten Äcker mit Licht übergössen, um diesen herrlichen Tag der Vergänglichkeit auszuzeichnen. Kräftige Streifen in Flamingorosa und Blutrot überzogen den Himmel, um ihn so eindrucksvoll wie möglich zu gestalten, während die sterbende Sonne langsam wie Lava herabsank und mit dem Abenddunst am Horizont verschmolz. Die Natur feierte ihren Triumph, was der demütigen Seele Cecil Forresters nicht angemessen erschien.
Grace war die einzige von Cecil Forresters Töchtern, die auf seinem Begräbnis nicht weinte.
Alicia weinte. Sie weinte mit dem gleichen Gespür für Theatra-lik, das auch jeden anderen Aspekt ihres Lebens kennzeichnete, so als stünde sie stets auf der Bühne, ihr schönes Gesicht immer im Rampenlicht. Sie weinte glitzernde Tränen und schluchzte so anhaltend, dass ihre schwarz behandschuhten Hände zitterten, wenn sie sich mit ihrem bestickten Taschentuch die Wangen tupfte. Sie gab sorgfältig Acht, dass ihr zur Schau gestellter Schmerz nicht ihre Züge verzerrte, drückte ihre Gefühle vielmehr mit einem lieblichen Zittern der Unterlippe und mit der
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