Bővebb ismertető
Die christliche Gemeinde sah sich schon seit den Tagén ihrer Anfánge verschiedenen geistlichen Strömungen ausgesetzt, welche ihre gesunde Entwicklung bedrohten. Vielerorts bekundete sich die Tendenz, die christliche Botschaft zu einem philosophischen Lehrgebáude umzugestalten und dem Gottesdienst starre Formen zu geben, wáhrend anderswo die Freude und Begeisterung über den neugewonnenen Glauben an Jesus Christus in Schwármerei ausartete. Blieb bei den ersteren für das freie Wirken des Heiligen Geistes innerhalb der Gemeinde kaum noch Raum, so gerieten bei den anderen Ordnung und Einheit des Glaubens in Gefahr. Der Apostel Paulus wusste um beide Extrémé. Mit seinem scharfen Geistesblick erkannte er, dass weder die eine noch die andere dieser Geisteshaltungen der Sache Christi förderlich sein würde. So sah er sich veranlasst, die einen zu ermahnen: Den Geist dámpfet nicht! (i.Thess. 5, 19), wáhrend er den andern ans Herz legen musste: Werdet doch einmal recht nüchtern!(1. Kor. 15, 340 Die wechselvolle Kirchengeschichte beweist, wie notwendig es für uns Christen stets ist, auf diese beiden Apostelworte zu hören. War bis vor kurzem die religiöse Welt des Abendlandes von einem kalten Vernunftglauben gekennzeichnet, so stehen wir jetzt plötzlich einer Vielfalt von Glaubensbewegungen gegenüber, die den modernen Menschen ganz anders als auf dem Verstandeswege anzusprechen wissen. Im Zusammenhang mit dieser jüngsten Entwicklung wird oft die Bedeutung des Zungenredens in den Vordergrund gerückt. Sollte sich der Geist Gottes heute nicht noch