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Siegfried Nagel - dbz - Deutsche Bauzeitschrift 11/1960 [antikvár]

dbz - Deutsche Bauzeitschrift 11/1960 [antikvár]

Siegfried Nagel

 
Die wirtschaftliche Lage Heft 11 November 1960 S.Jahrgang Deutsche Bauzeitschrift Fochblatt für Entwurf und Ausführung Die Deutsche Bauieitschrift erscheint monatlich. Der Abonnementspreis beträgt pro Heft 3.S0 DM - öS 13.80 -zuzüglich Zustellgebühr. Einzelheft 4.- DM - öS 27.20. Vorzugspreis für Studenten an Hoch- und Fachschulen im Abonnement je Hell 3.- DM - öS 20.40 - zuzüglich Zustellgebühr. Die Zeltichrifl ist durch jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag zu beziehen Das Abonnementgiltzunöchslfür die Dauer eines...
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Die wirtschaftliche Lage Heft 11 November 1960 S.Jahrgang Deutsche Bauzeitschrift Fochblatt für Entwurf und Ausführung Die Deutsche Bauieitschrift erscheint monatlich. Der Abonnementspreis beträgt pro Heft 3.S0 DM - öS 13.80 -zuzüglich Zustellgebühr. Einzelheft 4.- DM - öS 27.20. Vorzugspreis für Studenten an Hoch- und Fachschulen im Abonnement je Hell 3.- DM - öS 20.40 - zuzüglich Zustellgebühr. Die Zeltichrifl ist durch jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag zu beziehen Das Abonnementgiltzunöchslfür die Dauer eines Jahres und verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf des Jahres durch eingeschriebenen Brief gekündigt wird. Eine spälere Kündigung ist nur drei Monate vor Ablauf eines Quartals möglich Die Auslieferung erfolgt durch die VerlogsgemeinschofI Bertelsmann. Rheda/WeiK. Fernsprech-Vorwöhlnummer: 0S242 Fernsprechanschlüsse Wiedenbrück 9381-88, App. 574 Postscheckkonto Dortmund 312S0 Kreissparkasse Rheda 1600 Nachdruck oder folomechanische Wiedergabe (Foto-kopien) nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages unter Quellenangobe Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag und Schriftleifung keine Gewähr. Mit Namen gezeichnete Beiträge geben die Meinung der Verfosser wieder und müssen nicht mit der der Schrift- ^uflagenhöhe erfolgt durch Nach wie vor weist die Wirtschaft der Bundesrepublik Züge emer ubersteiger-fen Hochkonjunkfur auf. Die saisonale Abschwächung. .m Augus» auf ver. schiedenen Gebieten verhältnismäßig ausgeprägt m e^ch^nung tretend, hat hieran nichts geändert. Ebensowenig konnten sich die auf Te.lmarkten wirk-samen Beruhigungstendenzen gegenüber den unvern^indert starken A^tr ebs-kräften in anderen Bereichen durchsetzen. Die Nachfrage blieb im Vergleich zum Angebot weiterhin zu groß. Das sind die grundsätzlichen Feststellungen, die das Bundesministerium für Wirtschaft in seinem letzten Lagebericht trifft. Das Zentrum der Nachfrageexpansion lag auch in den letzten Wochen bei den Investitionen. Die Verknappung und Verteuerung der Arbeitskraft gibt der Rationalisierung immer wieder neue Impulse. Durch die hohe Auslastung der Kapazitäten werden auch Erweiterungsvorhaben angeregt. Diese haben am Bau markt zu einer lebhaften Konkurrenz zwischen dem Wirtsehafts-und dem Wohnungsbau geführt, wobei der Wohnungsbau offensichtlich etwas zurückgedrängt wird. Neben der Auslandsnachfrage, die - bei einer stärkeren Differenzierung im einzelnen - nach wie vor zunimmt, tragt nicht zuletzt der private Verbrauch zur Ausweitung der Gesamtnachfrage bei. Die Steigerung des Konsumsstölztsichallerdings nur noch wenig auf eineZunahme der Beschäftigung; sie beruhte in letzter Zeit noch stärker als bisher auf einem beschleunigten Anstieg der Löhne. Kennzeichnend hierfür war der Tarif-abschluß im Bekleidungsgewerbe, der ab 1. September für den überwiegenden Teil der Beschäftigten in diesem Wirtschaftszweig Aufbesserungen zwischen 13% und 16% brachte. Schon die Lohnerhöhungen der letzten Monate waren offensichtlich über den durchschnittlichen ProduktivitötsfoHschritt in der Industri Rationa mit gel gegen« wirkun. irtigi ausgegangen. Indem sie sii ngsmöglichkeiten besonder en Produktivitätsreserven : Lohnentwicklung vor all sich der Einkommenszuwa h an Branchen orientieren, deren : groß sind, wirken sie in solchen preissteigernd. Bedenklich ist die im aber wegen ihrer Nachfrage-:hs infolge der verringerten Spar-neigung voll in den Konsumausgaben niederschlogen dürfte. Ein Teil der verstärkten Nachfrage kann zur Zeit noch vom Handel abgefangen werden, da dessen Lagerbestände auf verschiedenen Gebieten verhältnismäßig groß sind. Hierin liegt im wesentlichen die Ursache für den ruhigen und teils sogar schwachen Bestelleingang in wichtigen Zweigen der traditionellen Konsumgüterindustrie. Eine Reoktion auf den vorangegangenen Sterken Lageraufbau zeigt sich im übrigen auch bei monchen Sparten der 3 ist in der Stahlindustrie der Auftragseingang erheblich ii vor allem das Auslandsgeschäft nachgelassen hat. inchenkonjunktur im Gegensatz zum Herbst vorigen • deutliche Unterschiede zeigt, so dürfen doch die portiellen indenzen nicht überbewertet werden. Auch kann aus einer Grundstoffindustrie. So ruhiger geworden, v Wenn somit auch die Jahres wieder Entspanni irlangsamung des Nachfrogeanstieges in der Industrie, die mit dieser stärkeren Differenzierung zusommenhöngt, nicht auf eine bevorstehende Annäherung an das Gleichgewicht geschlossen werden. Parallel zur Auftragsentwicklung hat sich nämlich auch das Produktionswachstum abgeschwächt, so daß der Nachfrageüberhang im ganzen unverändert groß geblieben ist. Mit einer nachhaltigen Entspannung der Gesamtkonjunktur kann so lange nicht gerechnet werden, als der starke Investitionsboom andauert und mit seinen Rückwirkungen auf den Arbeitsmarkt die Lohnwelle in Gang hält. Bei der beschleunigten Einkommensbildung erscheint es auch sehr fraglich, ob die erwähnte Pufferwirkung, die die Lager des Handels zur Zeit noch ausüben, in den kommenden Monaten genügen wird, um eine erneute Anspannung in der gesamten Konsumgüterindustrie zu ' irhindei

Termékadatok

Cím: dbz - Deutsche Bauzeitschrift 11/1960 [antikvár]
Szerző: Siegfried Nagel
Kiadó: C. Bertelsmann Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 210 mm x 300 mm
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