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DEFORMATIONSMES SUNGEN AN DEN AUFLAGERN EINER THEISSBRÜCKEVonI. Bánhegyiá. DetrekőiK. ŐdorLekrstuhl für Höhere Geodasie, Geodatiaches Institut, TU Budapest (Eingegangen am 1. Október 1974)1. EinleitungBei der vorgeschriebenen periodischen Brückenkontrolle an der betreffen-den Brücke wurde 1972 festgestellt, daB sich die Brückenlager bei dem Brücken-kopf aus der ursprünglichen richtigen Einstelluugslage verdreht habén und sieb aueh das Tragwerk der Brücke verschoben hat. Die ursprünglich etwa 10 cm breite Dehnungsfuge zwischen Tragwerk und Brückenkopf am rechten Ufer hat infolge der Verschiebungen nur eine Breite von 1 bis 2 cm.Die Brückenaufsichtsbehörde schloB aus dieser Beobachtung, daB sich die Verschiebung der Brückenkonstruktion aus einer Verschiebung nur eines dieser Bauteile ergab (Abb. 1).Um diese Sehlufifolgerungen nachzuweisen und etwaige weitere Bewe-gungen zu prüfen eine Aufgabe, die in Kenntnis der beobachteten De-formationen für die Sicherheit des Verkehrs auf der Brücke unerlaBlich ist wurde die periodische geodatische Beobachtung der Brückenauflager in hori-zontalem und Höhensinn verordnet und mit dieser Arbeit der Lehrstuhl für Höhere Geodasie der Technisehen Universitat Budapest beauftragt. Die Deformationsmessungen wurden im Frühjahr 1973 begonnen.Das Brückentragwerk ruht auf fünf Auflagern, von denen das Auflager I der genannte Brückenkopf am rechten FluBufer, das Auflager II im FluB-bett, die Auflager III und IY im Flutraum angeordnete Pfeiler und das Auflager V der Brückenkopf am linken Ufer sind. Die Brückenkonstruktion ruht auf den Auflagern II und IV auf festen, auf den anderen auf beweglichen Lagern.2. Planung der geodatischen MessungenNeben der vorhandenen Hypothese als Ausgangsangabe wurden für die optimale Planung der geodatischen Messungen (MeBverfahren, Genauigkeit, Wiederholungsháufigkeit usw.) weitere wertvolle Ausgangsdaten aus dem Stammbuch der Brücke erhalten.