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w.arum habe ich Johann Christoph Hampe gebeten, dies Buch herauszugeben?Ich bin in meinem Leben sehr oft in die Lage gekommen, meinen Patenkindern etwas zum Einsegnungstage zu schenken. Jedesmal geriet ich in Verlegenheit. Was findet man doch alles auf den Tischen der Konfirmanden! Gewiß, meistens auch eine Bibel und ein Gesangbuch, vielleicht auch noch eine Biographie vom Vater Bodelschwingh. Im übrigen aber gibt es da unter dem Blumenschmuck immer nur den Photoapparat, die Uhr, das erste Handtäschchen, einen Rosen= quarzanhänger und schöngebundene Bücher aus der Politik und aus der techni= sehen Welt, Klassiker und Gedichtsammlungen. Oft sind es sehr interessante Sachen, sehr oft aber auch Werke, von denen eins von vornherein klar ist: ge= lesen werden sie nicht! Sie werden ehrfürchtig in den Bücherschrank gestellt, und es heißt schon beim Aushändigen dieser achtbaren Bände: Das ist etwas für später."Die Jugend aber braucht ein Buch und hier wird es vorgelegt von dem wir zu wissen glauben: das ist nicht nur gut gemeint, sondern unsere Konfirmanden lesen es auch. Ein Buch, das nicht von gestern stammt. Ein Buch, in dem es um das Leben des jungen Menschen geht. Ein Buch, das darum nicht unter Glas ge= halten sein will. Es darf nicht nur für die Feierstunde geschaffen sein, es muß sich als guter Freund für alle Tage erweisen. Der Bruder wird es der Schwester, die Schwester der Freundin weitergeben. Jugendkreise werden es benutzen, man wird es mitnehmen auf die sommerliche Fahrt, in die Weihnachtsferien, in das Landschulheim. Es ist gut, im Grase zu sitzen und daraus vorzulesen. Und noch besser ist es, über all das, was dieses Buch bringt, miteinander zu sprechen. Die Fragen und Antworten zu hören. Denn sie betreffen unser Leben.Die Welt nämlich, welche sich hier unserer Jugend eröffnet, ist nicht eine Welt, ^ die wir uns erst von den Heroen der Weltgeschichte oder den Großen der Welt= ^ literatur entleihen müssen. Es ist die Welt dieser Zeit und dieses Lebens, die Welt zugleich, wie sie von Männern und Frauen gesehen wird, die mit Gott rechnen als mit der allergewissesten Wirklichkeit ihres Daseins. Denn Gottes ist die Welt, und für sein Wirken in dieser Welt dürfen wir schon in jungen Jahren einen Blick bekommen. Dann werden wir leben und dem dienen, der Junge und Alte beruft zu seinem wunderbaren Licht.