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Vorwort Ein Seehiindsbottich auf St. Pauliwar vor mehr als hundert Jahren die Wiege des Hauses Carl Hagenbeck. Sechs Seehunde gerieten Finkenwerder Elbfischern zufällig in die Netze. Sie lieferten ihren Fang bei meinem Großvater ab, dem Hamburger Fischhändler Gottfried Clas Carl Hagenbeck, und er hatte die glückliche Idee, die Seehunde 1848 für ein Schaugeld auf dem Spielbudenplatz in St. Pauli auszustellen.Weder er noch die Reeperbahn-Bummler ahnten damals, daß der Name seines ältesten Sohnes, meines Vaters Carl, in die Geschichte der Zoos und Zirkusse eingehen werde als der des Schöpfers der Zahmen Dressur und des ersten gitterlosen Tierparkes in der Welt. Schildert meines Vaters Buch VonTieren und Menschen, in viele Sprachen übersetzt, den abenteuerlichen Aufstieg unseres Hauses, so blieb es mir als seinem jüngsten Sohn vorbehalten, den nicht weniger fesselnden zweiten Teil der Geschichte unseres Unternehmens zu erzählen.Mein verstorbener älterer Bruder Heinrich und ich haben sie gestaltet, und ich würde mich freuen, wenn es mir gelänge, mit diesen Erinnerungen auch gleichzeitig das Andenken an meinen verdienten Bruder wachzuhalten. Ihm verdankt unser Stellinger Tierpark sein heutiges Gesicht. Heinrich hat sich selbst mit einem weitaus größeren und schöneren Tierpark, als Vater ihn einst erträumte, ein unvergängliches Denkmal gesetzt.