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i. Kapitel
Meine Stimmung war so mies wie das Wetter an diesem dritten September. Das Dátum nenne ich so genau, weil an dem Tag die Schule anfing. Ein entscheidendes Jahr steht vor dir, hatte mein Vater mit Nachdruck gesagt. Warum sollte die achte Klasse so entscheidend sein? Viel-leicht weiTs die Jugendweihe gibt und den Personalaus-weis? Na, ich weifi nicht.
Ein guter Mann ist mein Vater, so im allgemeinen hat er auch recht. Er dachte vielleicht an sich, weil er mit der achten Klasse hatte abgehen müssen von der Schule - die Zeiten waren so. - Es war eine alte Schule in Lichtenberg. Wir habén sie mai besichtigt. Vater fand sogar noch In-schriften, die er in die Wand geritzt habén wollte. Ich konnte nichts mehr entdecken, war ja alles zerkratzt. Vater war schuld an meiner miesen Stimmung, denn ihm verdanken wir es, dafi wir in dieser Riesenstadt hockten, was mir nicht gefiel - ganz und gar nicht. Ich stand auf dem Balkon unserer neuen Wohnung, zehn Stockwerke über der StraEe, mit dem Fahrstuhl zu errei-chen, wenn der nicht seine Mucken hatte. Das Fahrstuhl-geráusch ging meiner Mutter auf die Nerven. Gleich hin-ter unserer Küchenwand stand der Motor, und der hatte was zu ziehen und brummte ganz schön. Mutter behauptete am zweiten Tag nach unserem Einzug, dem Lárm nach mtiíke jeden Augenblick ein Lastkraft-wagen in ihre Küche hineinfahren. Das war natürlich übertrieben.
Von Norden wehte der Wind, trieb graue Wollcen tief über die Stadt hinweg. Man mufite staunen, wo lcamen alle diese Wollcen her?
Schornsteine und andere turmartige Gebáude wurden von den Wolken um die Hálfte gekürzt, sie sahen aus wie ab-gebrochen.
Es gefiel mir, auf dem Balkon zu stehen, gewissermafien