EINLEITUNG
Dieses Buch wendet sich an Menschen, die - aus welchem Grund auch immer - in einer leben. Es können Menschen sein, für die selbst das Wort leer, inhaltslos geworden ist. Es können Suchende sein, die bittér darunter leiden, keinen Weg zu dem zu finden, in dem sie die Erfüllung vermuten. Es können schlieBlich auch Christen sein, die in einem schrecklichen Augenblick entdeckt habén, daB Gott nicht mehr im Mittelpunkt ihres Daseins steht, daB ihr Leben oberfláchlich, ohne wirkliche Tiefe, existentiell geworden ist. Ob-wohl...
EINLEITUNG
Dieses Buch wendet sich an Menschen, die - aus welchem Grund auch immer - in einer leben. Es können Menschen sein, für die selbst das Wort leer, inhaltslos geworden ist. Es können Suchende sein, die bittér darunter leiden, keinen Weg zu dem zu finden, in dem sie die Erfüllung vermuten. Es können schlieBlich auch Christen sein, die in einem schrecklichen Augenblick entdeckt habén, daB Gott nicht mehr im Mittelpunkt ihres Daseins steht, daB ihr Leben oberfláchlich, ohne wirkliche Tiefe, existentiell geworden ist. Ob-wohl es ein philosophisches Buch ist, setzt es keinerlei fachphilosophische Bildung voraus. Nur das . Nur die Erfahrung der eigenen Unzulánglichkeit und der existentiellen Richtungslosigkeit. Hingegen sol-len sich jene Menschen vor diesem Buch hüten, die selbst-zufrieden sind. Es wurde nicht für sie geschrieben. Gleich zu Beginn möchten wir den Leser beruhigen: Es werden ihm hier keine Gottesbeweise vorgelegt. Das An-liegen dieser Schrift ist wesentlich bescheidener. Sie will von der Lebenserfahrung unserer Zeit aus, die sich im existentiell-personalen Denken auch einen philosophi-schen Ausdruck geschaffen hat, Wege zu Gott bahnen. Es geht hier alsó nicht darum, die altén Gottesbeweise durch neue zu ersetzen. Wege zu Gott bahnen heiBt nicht notwendig Gottesbeweise erarbeiten. Der ist eine logisch und syllogistisch kaum aufschlüsselbare Wirk-lichkeit, alsó eigentlich kein Beweis. Er ist vielmehr ein Ursymbol menschlichen Daseins. Er besagt Ausgang, Anstrengung, Hindernis, Suchen, Finden und Heimkehr. Wege zu Gott sind demnach nicht so sehr Gedanken-übungen als existentielle , die persönliches Nachvollziehen verlangen und erst in einem solchen
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