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VORWORT
Mit der vorliegenden Untersuchung soll der Vorgang des Aufbaus von Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung für unterschiedliche Gruppen der heutigen Erwerbsbevölkerung thematisiert werden. Es soll damit ein wichtiger Aspekt der gesetzlichen Rentenversicherung gewürdigt werden: Das Einkommen im Alter ist grundsätzlich orientiert an der Höhe und der Dauer individueller Vorleistungen, die in aller Regel an versicherungspflichtige Beschäftigung anknüpfen und in Form von Beiträgen entrichtet werden. Der Aufbau von Rentenanwartschaften erstreckt sich im Lebenslauf über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahrzehnten. Während eines solch langen Zeitraums treten die verschiedensten individuellen, wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Veränderungen ein, die letztlich zusammen den individuellen Rentenanspruch bestimmen und die sich für jede Rentnergeneration anders gestalten. Die folgenden Analysen auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe (Lebenslagen-Erhebung) sollen das in diesem Bereich noch bestehende Informations-Defizit für die Versichertengesaatheit der gesetzlichen Rentenversicherung wenigstens teilweise mit abbauen.
Die vorliegende Arbeit ist die geringfügig überarbeitete Fassung meiner Dissertation 'Der Aufbau von Rentenanwartschaften künftiger Rentnergenerationen - Eine empirisch-statistische Untersuchung mit Versicherungsverläufen aus der Lebenslagen-Erhebung', die im Juni 1985 vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main angenommen wurde. Für die dabei erforderliche Betreuung möchte ich mich bei den Herren Prof. dr. H. Grohmann (Erstgutachter) und Prof.Dr. R. Hujer (Zweitgutachter) herzlich bedanken. Herr Prof. Dr. Grohmann hat diese Arbeit durch zahlreiche Anregungen gefördert; die von ihm vermittelten Einsichten gingen dabei oft über die Grenzen des engeren Fachgebietes hinaus und prägten damit nicht nur diese Studie. Auch Herr Prof. Dr. Hujer hat entscheidend zum Gelingen dieser Untersuchung beigetragen.
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