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Ein verhängnisvoller Kuß
Es war einmal ein alter Opa, der machte am Neujahrsmorgen seine Fensterladen auf. Das Haus lag draußen vor der Stadt, fast am Wald.
Der alte Opa sah aufs Thermometer, es waren zwei Grad Kälte. In der Nacht hatte es geschneit. Jetzt, in der Morgendämmerung, gUtzerte der Schnee. Auf den langen Eiszapfen, die von der Dachrinne herunterwuchsen, versuchte der Wind Xylophon zu spielen.
Die frühen Vögel, die in den schneebeladenen Bäumen gepennt hatten, stimmten sich auf ihr Morgengeheule ein.
Im Herd knatterte bereits ein lustiges Feuer, das der alte Opa gleich nach dem Aufstehen gelegt hatte. In einem Kessel brodelte das Kaffeewasser.
Aber der alte Opa, der früher einmal ein ganz schöner Hallodri gewesen war, dachte an sich selbst zuletzt. Er öffnete die Tür, nahm einen Besen und fegte gekonnt eine Gasse durch den frischgefallenen Schnee, bis hin zum Vogelhaus, das der alte Opa auf den vielleicht einen Meter hohen Stamm jener Birke genagelt hatte, die im letzten Frühjahr von einem Blitz aus heiterem Himmel zur Schnecke gemacht worden war.
Der alte Opa stapfte den neuangelegten Weg zurück zum Haus, stellte den Besen kopfrum an die Wand und füllte aus dem in einer Nische fläzenden Habersack, den ihm vorige Woche an Stelle einer dringend benötigten