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Es war für Ali nicht schwer, auf das Schiff, einen panamesi-schen Frachter, zu gelangen. Er mußte zwar lange warten, ehe der Posten an Bord seinen Platz für einen Augenblick verließ, konnte aber dann unangefochten, zusammen mit mehreren Hafenarbeitern, die Gangway emporsteigen. An Deck tat er so, als gehöre er zu ihnen, hielt sich in ihrer Nähle auf und bemühte sich, nicht die Aufmerksamkeit der Seeleute zu erregen. Aus bitterer Erfahrimg wußte er, daß sie ihn sofort an Land jagen würden.
Das letzte Mal hatte man ihn vor rund vier Wochen erwischt. Obwohl er noch gar nichts getan, sondern nur bei den Löscharbeiten zugesehen hatte, war er von einem dimkelhaarigen Matrosen verprügelt worden. Die schwieligen Hände des Mannes hatten hart zugeschlagen, und die Schmerzen waren erst nach einigen Tagen gewichen.
Alis Miene verfinsterte sich, wenn er sich daran erinnerte. Gewiß, nicht alle Seeleute behandelten ihn so brutal, wenn sie ihn ertappten, aber das konnte man vorher nie genau wissen. Deshalb bewegte er sich noch vorsichtiger als früher, kundschaftete erst genau die Lage aus, bevor er ans Werk ging. Der panamesische Frachter gehörte nicht zu den modernsten Schiffen, die im Alexandra Dock von Bombay lagen, genauer gesagt, es war ein alter Kasten, den scheinbar nur noch die Farbe zusammenhielt. Der Rost hatte nicht nur die Bordwände angefressen, sondern auch das Deck und die ehemals weißen Aufbauten. Ali, der sich darin auskannte, bezweifelte, daß er hier Erfolg haben würde. Viel lieber hätte er dem schwedi-