Bővebb ismertető
VorwortAls an mich der Wunsch herantrat, das Lehrgebiet des Eislaufs an derDeutschen Hochschule für Leibesübungen zu übernehmen, war ich mir der Schwierigkeiten, jenes Gebiet zu lehren, nicht im mindesten bewußt. Ich glaubte, meine langjährige praktische und theoretische Erfahrung, verbunden mit pädagogischem Geschick, würde ausreichen, Ersprießliches zu wirken. Die Arbeit an den Studenten, sowie die Abhaltung von Eislaufkursen an der Humboldt-Akademie und der Volkshochschule für Leibesübungen haben mich eines besseren belehrt. Es genügt nicht die praktische Beherrschung der Figuren zum Lehren; nein, wer lehren will, muß neben der praktischen und theoretischen Erfahrung und dem unerläßlichen pädagogischen Geschick oder Wissen, die einfachsten Kenntnisse der Mechanik und des Körpers besitzen, um dem auf dem Eise gleitenden Körper die Gleichgewichtsbewegungen zu vermitteln, die zur Ausführung jedweden Eislaufs notwendig sind. Die Kunst des Eislaufs ist zwangsläufige Gleichgewichtsbewegung.Mein Buch, dessen Herausgabe mir von meinen Hörern und vielen Turn- und Sportlehrern nahegelegt wurde, soll ein Leitfaden für Lehrende und Schüler sein und ermöglichen, sich selbst fortzubilden und andere in die Kunst des Eislaufens einzuführen. Es ist, meines Wissens, die erste Schrift über das Eislaufen, die aus der Lehrerfahrung heraus geboren ist; sie verbindet die ausgezeichneten Winke des Weltmeisters U. Salchow und die des AltmeistersVII