Bővebb ismertető
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Am besten fährt man mit der U-Bahn zur Arbeit.
Wir haben zwar ein Auto, aber ich fahre nicht jeden Tag damit. Ganz gleich, wie das Wetter ist, ich benutze den Wagen, unseren Wagen, eigentlich nur am Samstag und Sonntag. Ich denke, daß es in einer Stadt wie Berlin, die von allen Seiten eingeschlossen ist, ohnehin ein Luxus ist, jeden Tag mit dem Auto zu fahren. Genauer gesagt, bei so vielen Hungernden auf der Welt kann ich einen derartigen Luxus mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Im nächsten März werde ich 48, und bis heute habe ich niemals einen Menschen lächerlich oder verächtlich gemacht. Natürlich verlange ich als Gegenleistung dafür, daß auch mich niemand lächerlich oder verächtlich macht.
Egal, wie viele Menschen wieder um diese Zeit (Wie spät ist es eigentlich? Es ist 5:2.1) in den nächsten Zug drängeln werden (der y.zz-Zug wird heute nicht so voll, gestern war er sehr voll, montags ist das immer so), ich werde einer Dame, ganz gleich welchen Alters, die durch dieselbe Tür einsteigen will, sogleich Platz machen und ihr den Vortritt lassen. Ich versage niemals jemandem die Achtung und scheue mich nie, anderen ohne Ansehen der Person behilflich zu sein. Das ist mir aufgrund meiner Erziehung zur zweiten Natur geworden. Eben war da eine junge Dame, der es schwerfiel, auf den Bahnsteig zu kommen; sie hatte Mühe, den riesigen Kinderwagen mit ihrem Baby die Treppe hinunterzutragen. Nach zwei Stufen nahm ihr der Kinderwagen die Sicht, und fast wäre ein Unfall passiert - der Wagen war eben sehr groß, und wenn man mich fragt, so dürften solche Mütter nur klei-
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