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Dieses Buch möchte zu einer elementaren Zwiesprache mit jenen führen, die Menschen waren wie wir, allerdings insofern von Seltenheitswert, als sie beispielhafte Menschen waren in des Wortes vollster Bedeutung: exemplarische Menschen, Heilige. Die Zwiesprache scheint schwierig, da die Heiligen dem modernen Menschen fremd geworden sind, ,,so daß das Verhältnis zu ihnen einen rapiden Schrumpfungsprozeß erlitten hat und heute auf dem Nullpunkt angelangt ist", wie der Autor bemerkt. Gerade darum aber müssen wir auf die Zurückholung der Heiligen bedacht sein, die auf alle Fragen des modernen Christen unwiderlegbar mit ihrer Existenz antworten können, mit ihren realen, urtümlichen Glaubenserfahrungen und nicht mit klügelnden Argumenten, die das Herz kalt lassen: das zeigt dieses Buch auf eindringlichste Weise.
Walter Nigg, der besonders durch seine Bücher „Große Heilige", „Der christliche Narr", „Heimliche Weisheit" und andere weithin bekannte reformierte Schweizer Theologe, hat für diese Darstellung drei Heilige ausgewählt, die den meisten Leserinnen und Lesern wohl kaum näher, gewiß nicht in solcher Weise wie im folgenden geschildert, bekannt sein dürften: den heiligen König Ludwig von Frankreich; Felix und Regula, die-Züricher Stadtpatrone, und Adelheid, die rheinländisc'Ke Äbtissin.' Er führt zu Begegnungen, die zu unvergeßlichen Erlebnissen werden, weil sie etwas zu bewirken vermögen und nicht nur flüchtig vorübergehen. Das insbesondere macht dieses Buch wertvoll.