Bővebb ismertető
Die Strafie nach Gandolfo ist einer jener seltenen, um nicht zu sagen verrückten Zufálle, wie sie einem Schriftsteller vielleicht nur ein- oder zweimal im Leben widerfahren. Infolge göttlicher oder dámonischer Vorsehung wird ihm ein Konzept vorgelegt, das die Flamme seiner Fantasie entfacht. Er ist überzeugt, es wahrhaft mit einer überwaltigenden Idee zu tun zu habén, die ihm als Rückgrat einer wahrhaft überwaltigenden Geschichte dienen wird. Auf dem Bildschirm seines BewuBtseins wechseln sich Visionen von kraftvollen Szenen ab, jede voll Dramatik und Bedeutung und . . . Nun, verdammt, sie sind einfach überwaltigendl Stapel von Papier werden bereitgelegt. Die Schreibmaschine wird abgestaubt, Bleistifte werden gespitzt, Türen geschlossen. Berückende Musik erklingt, um die Geráusche von Menschen und Natúr auBerhalb der Zelle des überwaltigenden Schaffensdrangs zu übertönen. Schöpferischer Zorn greift ein. Die Idee - gleichsam ein Donnerschlag, der eine unglaubliche Szenenfolge auslöst - beginnt Substanz anzunehmen, wáhrend Charaktere mit Gesichtern und Körpern hervortreten, mit individuellen Persönlichkeiten und Konflikten. Die Handlung beginnt zu strömen, komplizierte Zahnráder greifen ineinander und machen eine Menge Lárm - übertönen das Werk wahrer Meister, wie dieses Mozarts und - wie hieB er doch gleich? - Hándels. Aber plötzlich stimmt etwas nicht. Ich meine, es stimmt wirklich nicht! Der Autor fángt zu kichern an. Er kann nicht mehr aufhören zu kichern. Schrecklich! Überwáltigende Ideen habén Anspruch auf ehrfürchtigen Respekt, weifi der Himmel! Über so etwas darf man nicht lachen! Aber so sehr er sich auch bemüht - der arme Teufel, der die Geschichte erzáhlt, steckt in der Falle, wird von einer Füge förmlich bombardiert, die immer wieder einen Satz