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VORWORT
Dieses Buch tritt den Beweis an, dass Österreich nicht an innerer Uneinigkeit gestorben ist; auch nicht daran, dass es sich selbst auffab. Es hat den Tod gefunden, weil es von denjenigen im Stich gelassen wurde, für deren Frieden und Sicherheit es fünf Jahre lang in vorderster Front gekämpft hatte.
Dem Verfasser liegt nicht daran, Anklagen zu erheben. Dadurch würde sein Land nicht mehr lebendig. Wenn er Verantwortlichkeiten feststellt, geschieht es nur, weil auch sie zu den politischen Tatsachen gehören, auf denen sich die Zukunft aufbaut. Und ein Beitrag zur Arbeit an der Zukunft will das vorliegende Buch in einem ganz bestimmten Sinne sein: Indem es der Erkenntnis der Vergangenheit dient, will es helfen, ein Fortschreiten des Unheils abzuwenden.
Robert Ingrim