Bővebb ismertető
Einführung
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Dieses Buch soll ein Führer durch die heimische Natur und gleichzeitig Nachschlagewerk sein. Mit der Vorstellung von 470 Tier- und Pflanzenarten - den am häufigsten und leichtesten zu findenden bzw. zu beobachtenden und denjenigen, die zumindest dem Namen nach jedem bekannt sind -vermittelt es eine »Grundausstattung« an Wissen und erleichtert vor allem dem Anfänger den Einstieg. Nicht um einem »modernen ökologischen Trend« zu folgen, sondern im Sinne einer besseren Benutzbarkeit des Buches, erfolgte eine Untergliederung in fünf große Lebensräume, die auch der Laie relativ leicht als solche erkennen kann. Freilich ist die Einteilung nach Lebensräumen nicht unproblematisch: die Ubergänge sind fließend. Pflanzen besiedeln zum Teil unterschiedliche Standorte, und Tiere sind aufgrund ihrer Beweglichkeit und je nach Jahreszeit in verschiedenen Gebieten anzutreffen. Auch hier zeigt sich, daß die Natur nicht in ein starres Schema zu pressen ist. Wer dies erkannt hat, wird bereit sein, angrenzende Lebensräume ebenso zu studieren. Die im Inhaltsverzeichnis verdeutlichte weitere Auffächerung in leicht erkennbare Großgruppen von Pflanzen und Tieren ist dabei eine zusätzliche Orientierungshilfe.
Die Texte sind nach im wesentlichen immer gleichen Stichworten gegliedert. Bei Vögeln wird besonders vermerkt, wenn es sich um Zugvögel oder Teilzieher handelt; alle anderen können mehr oder weniger das ganze Jahr bei uns beobachtet werden. Als allgemeine Anleitung zum Gebrauch des Buches dienen im übrigen die Zeichnungen und Erläuterungen auf den Vorsatzseiten. Geschützte Arten wurden nicht speziell gekennzeichnet. Es gibt hier regionale Unterschiede, und wir sollten endlich davon loskommen, nur das in Ruhe zu lassen, was das Gesetz unter Schutz stellt.
So will denn dieses Buch nicht nur zum Bestimmen und Nachschlagen da sein. Es soll einen Beitrag liefern zur Erhaltung der Natur, auch wenn es keine entsprechenden Begriffe in seinem Titel trägt. Denn sicher kann man nur schützen, was man kennt, und die Artenkenntnis ist eine Voraussetzung für das Begreifen der Zusammenhänge. Wenn jeder nur etwa 500 Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensgewohnhelten kennen würde, wäre der Natur schon viel geholfen. Daß wir davon noch weit entfernt sind, zeigt die aktuelle Situation. Es genügt jedoch nicht, auf Besserung zu hoffen - jeder sollte selbst aktiv werden.