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DER AUFTAKTDer Nachmittag war ruhig und wundervoll slill. Idi lag im sduna-len Beil des griediischen Bauern und sdiaule hinaus auf den gelben Zilronensegen des Baumes vor unserem Fensier. Aus der Ferne klang verwehler Gesang einer marsdiierenden Kompanie.Nun waren sie vorbei, die Tage vom Klidipag und Kasloria, vom öbergang über den Golf von Korinth und die groge Siegesparade in Athen. Wie durdi ein Lesebudi unserer ÜYmnasialzeit waren wir ge-slürml: Korinlh, Delphi, Theben, der Pag der Thermopylen die strahlende Akropolis.Die jubelnden Mensdien. Wir spürlen das Aufalmen der Männer und Frauen, ja selbsl der Kinder, weil wir kamen und nidif die Italiener. Eine heige Welle war über uns zusammengesdilagen wie vordem in Ungarn, in Rumänien und in Bulgarien. Wir waren mil unseren Panzern über Teppidie von bulgarischen Rosen gefahren, wir halfen Wein, Salz und Brof mil mazedonisdien Bauern getrunken und gegessen.Nun war der Balkanfeldzug aus. Wir waren wieder einmal schneller und härler gewesen. Trotz dieses Stolzes wollle uns ein bedrückendes Gefühl nicht verlassen: wir wugten längst, dag wenige Tag-märsdie hinter uns die italienisdien Verbände kamen, deren Wehr-maditsberidite dann stolz die Einnahme der von uns übergebenen Städte und Dörfer meldeten.Die Augen einer alten Frau kann idi nidit vergessen, die entsetzt in Monsoglion auf die wehenden Büsdie der Bersaglieri sdiaute und fassungslos zu mir sagte: So also geht es? Das habt ihr nicht gut getan, deutsdie Soldaten!"Mitten in meinem Sinnieren sdirak ich empor. Die Zimmerdecke schwankte. Mit einem Sprung war ich aus dem Fenster und hing mitten in dem breüästigen Zitronenbaum. Erdbeben, Erdbeben in Larissa.Aber nadi em paar kurzen Stögen beruhigte sidi die Erde. Die griediisdie Bauernfamilie stürzte kreuzsdilagend herbei und redete auf mich ein, ohne dag ich auch nur ein Wort verstand.