Bővebb ismertető
IM M^mtm umltm®
lm Jahre 1388 wurde König Albrecht von Schweden in der Schlacht bei Falköping von der dánischen Königin Margarete besiegt und gefangengenommen. Die Dánén belagerten in den darauffolgenden Jahren die schwedische Hauptstadt Stockholm, die von den Schweden und durch mecklenburgische Lands-knechte verteidigt wurde. Die Seeráuberbanden der Ostsee, unter der Führung von Gödecke Michael und Störtebeker, er-hielten von den Hansestadten Rostock und Wismar Kaper-briefe. Diese berechtigten die Seepiraten, alle dánischen Schiffe zu kapern und Beute zu machen. Als Gegenleistung durchbra-chen sie die danische Blockade Stockholms und versorgten die Truppén der Stadt mit Viktualien (Lebensmitteln). Daher auch der Name „Viktualienbrüder" oder „Vitalienbrüder".
1392 eroberten die Seepiraten die Insel Gotland und benutz-ten diese als ihren Schlupfwinkel. Ebenfalls bemáchtigten sie sich der Insel Bornholm. Königin Margarete gelang es im Jahre 1397, die drei nordischen Reiche in der Kalmarer Union unter ihrem Zepter zu vereinigen. Ein Jahr spater, 1398, vertrieb der Ordensmeister des Deutschen Ritterordens, Konrád von Jun-gingen, die Vitalienbrüder von der Insel Gotland, und die Seepiraten zogen sich in die Nordsee zurück. Hier brachten sie den Hansestadten Hamburg und Eremen schwere Verluste bei. 1403 gelang es den Hamburgéra, den berüchtigten Piraten-Admiral Störtebeker bei Helgoland zu überwaltigen. Sie richteten ihn am 20. Október des gleichen Jahres mit zahlreichen seiner SpieBgesellen auf dem Grasbrook zu Hamburg hin.
Noch weitere 40 Jahre trieben die Vitalienbrüder ihr Un-wesen, das aber nach dem Tode ihres Rádelsführers an Schrek-ken verlor, bis ihr Name schlieSlich ganz aus der Geschichte verschwand.