Bővebb ismertető
I
DIE ZEREMONIE
Der Nebel hatte das Haus verschlungen, und das Haus hatte sich darein gefügt. Denn dieser Nebel war so dicht, dass die Türme der Westminster Abbey, der Fluss und auch die rundliche Gemütlichkeit der Kirche inmitten des Platzes, ja sogar die drei Platanen vor dem alten Tor und der schwerfällige, altmodische Vorhof alle miteinander verschwunden waren. An ihrer statt zurückgeblieben waren nur das Rattern einer Droschke, das Bellen eines Hundes, sowie vereinzelte Töne, die wehmütig aus einer verlorenen, versunkenen Welt aufstiegen.
Freilich hatte das Haus während seines Daseins viele Nebel erlebt, die ersten in den Tagen der Königin Anne, und schon damals hatte es sich ohne Ueberraschung und ohne Neugierde dessen Tyrannei gefügt. Selbst an den hellsten sonnigen Tagen war das Haus ein feierliches, allen Abenteuern abholdes, phantasieloses Gebäude, das viereckig und stämmig allen Winden Trotz bot, die Fenster fest und sicher eingefügt, mit einer kräftigen, unerschütterlichen Ehrbarkeit, die sich der zuverlässigen, gelassenen Umgebung anpasste. Seine verblassten roten Ziegel hatten vielen Londoner Stürmen standgehalten und würden es noch bei vielen tun, bewacht von dem alten stillen Platz mit den unregelmässigen Pflastersteinen, der Kirche, den Platanen, der Abtei und den Parlamentsgebäuden . . . Der Himmel konnte einstürzen, die Themse konnte sich in flammendes Feuer verwandeln, aber der Rundle Square würde auch dann nicht aus der gewohnten Ruhe gebracht werden.
Der hübscheste Teil des alten Hauses — Nr. 5, Rundle Square — war der Eingang. Ein altes Eisentor, das auf beiden Seiten \on Steinpfeilern bewacht wurde, öffnete auf einen mit Fliesen gepflasterten Weg, der zwischen zwei kleinen Rasenplätzchen lag und zu der Haustür führte, so-