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vorwoert Grosse Worte sind für mich leer.
V orwuri /c^) vermag sie nur dann zu
berühren, wenn sie eine menschliche Form erhalten».
Graham Greene
Das Buch Kolaceks über den heiligen Johann Nepomuk Neumann wirkt nicht nur wie eine Provokation, sondern es ist auch eine. Es ist nicht nötig, dies zu verreden oder sich auszureden, und zwar gleich aus einigen Grundén. Provokatív, herausfordernd und nahezu frech muss heute ein Buch wirken, das die christliche Heiligkeit ernst nimmt und das sich erkühnt, sie als Weg und Ziel in die Mitte unserer Tage zu stellen. Es ist ein Buch, geschrieben aus der Mitte jenes menschlichen und göttlichen Ereignisses, das den eigenen und persönlichen Namen Johann Nepomuk Neumann trdgt. Es ist ein Buch, geschrieben auch mitten hinein in unsere lawinen-artig sich sakularisierende Welt, in unsere unruhige, verunsicherte und ihre Identitat suchende Kirche. Es ist ndmlich geschrieben nicht nur für uns, sondern auch gegen uns, gegen alles wie Schilfrohr im Winde schtuan-kende Christliche und Menschliche und gegen alle offenen und geheimen Defaitisten, gegen alle Gefühle der Mindenvertigkeit und Einschüchte-rung durch die aggressive und wer weiss wievielte Aufkldrung unserers Európa. Waren wir nicht gerade in diesem letzten Jahrzehnt Zeugen des-sen, wie so manche übereifrigen Verehrer des Neuen begannen, aus unse-ren Kirchen eilends unsere Heiligen verschwinden zu lassen? Die Prakti-scheren verkauften sie einfach an Museen oder an Liebhaber von Alter-tümern. Um unsere gotischen und barocken Heiligen entwickelte sich ein blühender Handel und freilich auch manche Diebereien. Es scheint alsó, dass nicht nur die Statuen und Bilder der Heiligen aus unserem Lebens-raum in die Sale der Museen abwandern — sondern dass die Heiligkeit selbst zum Altertum wird. Das Buch «Der Heilige der Neuen Welt» zeigt uns, dass die Heiligen auch in unser Leben als neue, junge und im-merwáhrende Hoffnung eintreten. Sie kommen wie Lebende gerade in dem Augenblick, da es schien, dass wir sie nie mehr benötigen würden. Wir könnten nun hinweisen auf die Ratlosigkeit und die Sackgassen, in die uns unsere Wissenschaft getrieben hat. Wir könnten alle Wider-sprüche und Hoffnungslosigkeiten addieren, die unsere Zivilisation er-schüttern. Wir könnten vielleicht die Abgründe ausmessen, die sich unter uns, neben uns und über uns auftun. Und wir könnten nach unseren Heiligen — vielleicht auch nach Gott — rufen, dass sie diese Lücken in unseren Systemen schliessen und den zerrissenen Mantel unserer wissen-schaftlichen Betrachtungsweise wieder flicken — dass sie unsere unruhig