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VORBEMERKÜNG DES AÜTORS Sehen Sie sich bitté, bevor Sie dieses Buch zu lesen beginnen, das Panorama des Himalaja an. Denn bevor ich zu schreiben begann, war der erste Punkt, den ich in mir selbst zurechtlegte, dafi ich den gesamten Himalaja als Einheit sehen und darstellen wollte. Ich habe mir deshalb auch die Freiheit genommen, in meinen Schilderungen hin und her zu springen, nach Gutdünken und wie es sich ergab, ohne einer festliegenden geraden Route zu folgen. Und ich überliefi es ganz meinem Verleger, ob er das akzeptierte oder mit "ordnender Hand" eingreifen wollte. Denn schliefilich war er es, der sein Vertrauen in mich setzte - jedenfalls, als wir mit diesem Projekt begannen. Ich habe versucht, von diesem Gebirge Himalaja so zu erzáhlen, wie ich es sehe, und davon, was es für die Leute, die in seinen Tálern und an seinen Flanken wohnen, bedeutet. Aus diesem Grundé messe ich den Geschichten, die ich selbst gehört habe, den gleichen Wert bei wie denen, die ich in Büchern las. Deren Reihenfolge und Gewichtung habe ich so gewáhlt, dafi vor allém den altén Erzáhlungen und Überlieferungen von der Entstehung und Geschichte dieses Gebirges breiter Raum gewidmet ist. Aber wenn ich auch das ganze Buch hindurch viele Quellen benützt habe, so ist das Endergebnis doch meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Vor allém ist es keine wissenschaftliche Abhandlung. Eine klare Trennung habe ich ganz deutlich erkennbar und mit voller Absicht vorgenommen: Die Religionen des Himalaja und ihre Ausdrucksformen sind in einem eigenen Kapitel behandelt. In Anbetracht der Tatsache, dafi alléin die heiligen Bücher Tibets - das Kandschur und der Kommentár dazu, der Tandschur genannt wird - zum Transport nicht weniger als zwanzig Yak-Rinder erfordern, fand ich, diese klare Absetzung sei das mindeste, was ich tun könne, selbst wenn meine eigenen Kenntnisse davon nur verschwindend gering sind. Shankar Barna