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VORWORT
Die vorliegende zweibändige Ausgabe der Frühschriften von Karl Marx ist eine Auswahl aus dem Gesamtwerk des jungen Marx aus den Jahren 1837-1847. Somit ist es notwendig, daß die Herausgeber von den Prinzipien, nach denen sie ihre Auswahl getroffen haben, Rechenschaft ablegen.
Seit Franz Mehring in seiner Nachlaßausgabe, die heute ina Buchhandel vergriffen ist, das Frühwerk von Marx (1902) herausgab, hat die Marx-Forschung, soweit sie sich, vor allem nach Erscheinen des ersten Bandes von Gustav Mayers Engels-Biographie, dem jungen Marx zuwandte, eine ganze Reihe Marxscher Schriften teilweise neu entdeckt, teils in neue, von einem neuen Gesamtaspekt getragene Beleuchtung gerückt. Unsere Ausgabe benutzt nicht nur die Ergebnisse der Forschung anderer, vielmehr enthält sie selbst die Ergebnisse einer mehrjährigen Durchforschung des Maxxschen Nachlasses, der im Archiv der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Berlin aufbewahrt wird. So teilt unsere Ausgabe vor allem die bisher unbekannte Schrift von Marx über „Nationalökonomie und Philosophie", die bereits im Kern das „Kapital" vorwegnimmt, und sämtliche bisher unveröffentlichte Teile der „Deutschen Ideologie" mit: die gegen Max Stirner gerichtete Schrift „St. Max" vollständig, die Handschrift über den ,,Wahren Sozialismus", sowie endlich das Manuskript ,,Dr. Kuhlmann oder die Prophetie des wahren Sozialismus". Damit sind nunmehr alle Teile der „Deutschen Ideologie" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Von vornherein stand unsere Ausgabe also unter zwei Gesichtspunkten: Einmal mußte sie das Wesentliche des Frühwerks bringen, zum andern mußte dessen Erforschung als in gewisser Weise zum Abschluß gekommen, deutlich werden. Diesen vorläufigen Abschluß sehen die Herausgeber vor allem darin, daß jetzt die Auseinandersetzung von Marx mit Hegel und damit Marxens eigene Problemstellung völlig klar