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Mon papaMon papa nimmt in Germains Kriegserinnerungen an Frankreich einen unverrückbaren Platz ein. Als er die zwei Wörter zum ersten Mal gehört hatte, waren ihnen drei Punkte gefolgt, ein herausforderndes Schweigen, ausgefüllt mit dem vieldeutbaren Lächeln eines schönen Mädchens. Mon papa und das zärtliche, verstehende Lächeln hießen etwa: Muß er denn sein wie jeder Mann? Und wenn er nun einmal anders ist! Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, charmanter junger Mann: Mit Ihren Denkschemata kommen Sie meinem Papa sowieso nicht auf die Sprünge Herausforderungen aber, zumal solche, die Launen reizvoller Frauen entsprangen, waren Germains schwacher Punkt. Er nahm sie immer auf oder fiel auf sie herein, ohne seine Erfolgschancen vorher zu überschlagen. Außerdem war er ein Dickschädel und noch stolz darauf: Mademoiselle Ma-rieiouises Vater, Monsieur Toureau, um den es ging, besaß ja nicht nur das Elektrizitätswerk und eine der zwei Gasfabriken der Stadt; er bekleidete auch den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden der reichsten regionalen Transport-GmbH und saß außerdem in vier Aufsichtsräten mittelgroßer Aktiengesellschaften, die weder unter Pétain noch unter Hitler aufgehört hatten, Dividende auszuschütten.Marielouise, einzige, verwöhnte und, zugegeben, schöne Tochter des verwitweten directeur Eugene Toureau, mochte noch soviel Goldflimmer in den Heiligenschein flechten, mit dem sie das sanft ergrauende Haupt ihres Papas umkränzte er, Germain, wird den Tand zerpflücken! Und vor ihren Augen! Er wird der Hochnäsigen beweisen, daß es nur drei Fälle im Falle ihres Vaters gibt:Mon papa ist entweder Germains in bösen Erfahrun-