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DER JAPAN. FARBENHOLZSCHNITT I
DIE PRIMITIVEN
ISHIKAWA MORONOBUS Werk leitet die Geschichte des japanischen Farbenholzschnittes ein. Als Zeichner von Stoffmustern viel umworben, fand er diesen Kunstzweig bald zu arm tür seine universelle Begabung; vom Jahre 1675 bis 1715, in seiner Blütezeit, widmete er sich vornehmlich der Malerei und der Buchillustration. Dem Illustrator und Holzschneider gebührt vor allen rivalisierenden Zeitgenossen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Er ist der Dürer der japanischen Xylographie.
Ganze hundert Jahre später als des grossen Nürnbergers Holzschnittfolgen, zu Beginn des 17. Jahrhunderts, wurden die ersten mit Holzschnitten gezierten Bücher in Japan veröffentlicht. Kannten die Ostasiaten auch lange vor Dürer und Gutenberg den Holzschnitt wie den Druck von beweglichen Typen, so vereinigten