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886 Millionen Mark gabDeutschland im jahre 1925 für Baumwolle aus, und die braditen fast neun Milliárdén Mark ins Rollen, denn der Ánteil des RohstofFs am Wert des Fertigfabrikats maciit nur etwa ein Zehntel aus. Eine halbe Millión Menschen arbeitete 19 3 5 in Deutschland in Fabriken, die Baumwolle verspinnen oder Baumwollgewebe herstellen, und da die Baumwolle in Deutschland damals 5 8 % aller Bekleidungsgegenstande lieferte, so ernáhrte sie fast sechs Zehntel der 934000, die im Bekleidungsgewerbe tatig sind, und der 527 000 Deutschen, die im Textilhandel arbeiten. 1938 führteDeutschland nur mehr für 187 Millionen Mark Baumwolle ein, aber der Umsatz der Textilindustrie war deswegen nicht geringer geworden; denn in diesem Jahr stellten die neunzehn Zellwollefabriken Deutschlands schon 200 Millionen Kilo synthetischer Fasern her, hundertzwanzigmal soviel als acht Jahre vorher. Deutschland hatte erkannt. wie lebenswichtig eine eigne Rohstoffbasis für diq Bekleidungsindustrie ist, es hatte die Macht des Kőnigs Baumwolle gebrochen, die Spinnstoífversorgung der Welt revolutioniert. . . Wie die Baumwolle lebenswichtig für Deutschland war, so ist sie noch immer lebenswichtig für England und Japan, die Vereinigten Staaten und Indien. Die ganze Welt braucht sie ja, aber praktisch nur zwei Staaten beherrschen all ihre Pflanzungen. Und dadurch geschieht das Unglaubliche: Wáhrend es für manche Staaten immer schwieriger wird, sich Baumwolle zu verschaífen, wáhrend sie gezwungen werden, in kostspieligen neuen Anlagen