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EinsMunas Schicksal wendete sich an dem Tag zum Guten, als Mr. und Mrs. Songolis jüngerer Sohn nicht aus der Schule nach Hause kam. Wenn auch nicht sofort. Zuerst empfand sie nur große Angst, als Yetunde Songoli schrie und lamentierte und sie mit einem Stock schlug, weil der Zehnjährige nicht in seinem Zimmer war. Erst Mr. Songoli setzte der Bestrafungsaktion ein Ende. Sei vernünftig, befahl er seiner Frau. Die Polizei wird Fragen stellen, wenn sie blaue Flecken an den Armen hat.Kurz darauf bugsierte Yetunde Muna in ein Zimmer mit einem Bett und einem Fenster. Sie zog ihr ein buntes Kleid über den Kopf und band ihr dazu passende Schleifen ins Haar, während sie zischelte, sie sei eine Hexe und eine Teufelin. Sie habe einen Fluch über die Familie gebracht. Warum sonst sei Abiola nicht nach Hause gekommen?Als sie allein war, betrachtete Muna sich im Wandspiegel. War es das, was Mr. Songoli mit vernünftig gemeint hatte? Muna hübsch zu machen? Es war sehr verwirrend. Nach einer langen Weile hörte sie draußen Autos vorfahren, dann das Klingeln an der Tür und fremde Stimmen im Hausflur. Sie hätte sich in eine dunkle Ecke gekauert, hätte Yetunde ihr nicht befohlen, sich auf das Bett zu setzen. Es war unbequem - ihr Rücken schmerzte von der Anstrengung, sich aufrecht zu halten -, aber sie rührte sich nicht. Die Reglosig-II