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Ich? Wer ich bin? Was ich bin? Nichts. Die Beine, die Arme, die Hände, die das Essen zum Tisch tragen, die Cocktails ins Wohnzimmer bringen, den Wagen fahren. Die Augen, die nichts sehen, die Ohren, die nichts hören.
Auch ich bin unsichtbar. Die anderen schauen mich nicht an, sie sehen mich nicht. Wenn sie umhergehen, muß ich die Richtung ihrer Schritte erraten und ihnen ausweichen. Käme ich ihnen in die Quere — in meiner ganzen Länge und mit meiner schwarzen Haut—, dann könnten sie nie wieder so tun, als wäre ich nicht da. Und ich müßte mich nach einer anderen Arbeit umsehen.
Das würde ich nicht so gern tun. Weil es keinen zweiten Job gibt wie diesen. Jedenfalls nicht da, wo ich herkomme. Zur Zeit verdiene ich mehr Geld als irgendein Weißer in Gulf Springs. Das ist die Stadt, wo ich geboren bin, wo meine Mutter mich großgezogen hat, wie man so sagt. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, daß meine Mutter sich viel um uns gekümmert hätte. Meist nahm sie nicht einmal Notiz von uns; ich habe mir manchmal überlegt, wie sie uns wohl ernährt hat, als wir Säuglinge, kleine Kinder waren. Vielleicht ist ihr mütterlicher Instinkt damals stärker gewesen - wahrscheinlich, sonst wäre ich nicht hier. Aber um auf den Job zurückzukommen. Und auf das Geld. Besonders das Geld. Viertausend Leute gibt es in der Stadt, und wie gesagt, ich verdiene mehr als jeder von ihnen. Außer vielleicht der Doktor, aber der muß seine Rechnungen erst kassieren, was nicht immer ganz einfach ist. Ich bekomme mein Geld regelmäßig am Ersten des Monats, 300 Dollar pro Woche, dazu die Sonderzulagen.
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