Bővebb ismertető
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Vorwort
>Der Krieg< ist ein historischer Roman. Sein Thema ist der Zweite Weltkrieg, R; ;. j'
beschrieben aus amerikanischer Sicht. Il^-V
Ein 1972 veröffentlichter Prolog, >Der Feuersturm<, setzte den historischen B j j,
Rahmen für diese Arbeit und schilderte die Ereignisse, die zu Pearl Harbor i i)
führten. Dies ist ein Roman über Amerika im Krieg, in den es nach Pearl ,' _ j
Harbor eintrat. ¦
Ich erzähle hier die Geschichte, um die es mir vor allem ging. Obwohl ich natürlich hoffe, daß einige Leser in unserer schnellebigen Zeit noch die Muße finden, beide Romane zu lesen, ist dieses Buch in sich abgeschlossen und kann auch ohne den Prolog gelesen werden.
Das Grundthema beider Romane ist das gleiche. Es wird deuthch, wenn Victor Henry am Schluß seines Kommentars zur Schlacht im Golf von Leyte sagt: »Entweder der Krieg ist zu Ende, oder wir sind es.«
Diesem Thema habe ich mit den Mitteln des Erzählers Farbe und Bewegung zu geben versucht, auf daß der, >der herumhetzt, lese< und sich noch einmal an das erinnere, was in der schlimmsten aller Weltkatastrophen geschehen ist. Was die historischen Einzelheiten betrifft, die ich in beiden Romanen beschrieben habe, so wird man hoffentlich feststellen, daß sie sorgfältig und verantwortungsbewußt dargestellt wurden.
Beide Romane legen einen Schluß nahe: daß der Krieg eine alte Denkgewohnheit ist, ein alter Gemütszustand und eine alte Methode der Politik - Dinge, die wir jetzt überwinden müssen, so wie wir Menschenopfer und Sklaverei überwunden haben. Ich bin zuversichtlich, daß der menschliche Geist der langen und schwierigen Aufgabe, den Krieg zu überwinden, gewachsen ist. Entgegen der pessimistischen Stimmung unserer Zeit, glaube ich daran, daß der menschliche Geist - trotz der dunklen Seite, die hier geschildert wird -seinem Wesen nach heroisch ist. Die in diesem Roman erzählten Erlebnisse zielen darauf ab, dieses Wesen in Aktion zu zeigen. Der Anfang vom Ende des Krieges liegt im Gedenken.
Washington, 23. März 1978 Herman Wouk
Purimfest, 5738
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