Bővebb ismertető
Vorwort
Dokumente und Texte, wie sie jede große Leistung auf dem Gebiet der Kunst begleiten, haben nur Bedeutung in Hinblick auf die Kunstwerke selbst. Würdigt man sie gemeinsam mit den Kunstwerken, so ergänzen sich die schriftlichen Dokumente und künstlerischen Zeugnisse einer Epoche. Durch die im Wort festgehaltenen Einsichten einer bestimmten Kunstepoche, können wir uns ihrer Malerei und Skulptur unmittelbar und auf der festen Grundlage ihrer eigenen Ergebnisse, Probleme und vorherrschenden Ideen nähern, anstatt unser Urteil auf unsere eigenen zeitgenössischen Vorurteile und Interessen zu gründen.
Besonders bei dem Studium des Kubismus, einer Bewegung, die auch heute noch von einer oft verwirrten Öffentlichkeit in ihrer historischen, formalen und ästhetischen Vielfalt mißverstanden und falsdi gedeutet wird, sollte eine solche Perspektive willkommen sein. Da der Kubismus zu den Grundlagen der Kunst des 20. Jahrhunderts gehört, ist viel, vielleicht zuviel über ihn geschrieben worden, und der Gegenstand ist dadurch nur unklarer geworden. Es ist die Absicht des vorliegenden Buches, durch die chronologisch geordnete Wiedergabe der originalen dokumentarischen Texte die Dinge zu klären. Vieles davon war bisher nur den Fachleuten bekannt und ist im Original entweder nur schwer aufzufinden oder überhaupt unzugänglich. Die Veröffentlichung dieser Texte geschieht in der Hoffnung, daß dadurch sowohl dem Forscher wie dem interessierten Publikum das Verständnis für eine der großen künstlerischen Leistungen unseres Jahrhunderts erleichtert werden möchte.
Für ihre Unterstützung bin ich zu tiefem Dank verpflichtet: Herrn Marcel Adéma, Herrn Alexander Archipenko (f), Frau Albert Barnes (f), Herrn Alfred Barr, Fräulein Inge Bodesohn, den Herren Leroy Breunig, Marcel Brion, William Camfield, Louis Carré, François Chapon, Douglas Cooper, Josef Csaky, Prof. Frederick Deknatel, Frau Sonia Delaunay, Frau Alice Derain, Herrn Geo-Charles (f), Herrn Waldemar George, Frau Juliette Gleizes, den Herren