Bővebb ismertető
Etwa um die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts war es eine Eigenart der Kriege in den nordamerikanischen Kolonien, daß die gegnerischen Heere, ehe es zu den eigentlichen Kämpfen kam, erst die Mühsal und die Gefahren der Wildnis überwinden mußten. Ein breiter, mit scheinbar undurchdringlichen Wäldern bedeckter Grenzgürtel schied die feindlichen englischen und französischen Provinzen voneinander. Daher mußten Europäer und Einheimische oft monatelang Seite an Seite gegen reißende Ströme ankämpfen oder sich einen Weg über schier unzugängliche Gebirgspässe bahnen, bevor sie ihre Tapferkeit in kriegerischen Zusammenstößen zeigen konnten. In zähem Wettstreit mit den erfahrenen Indianern lernten sie aber rasch, jedes Hindernis zu überwinden. Bald war man in keinem noch so entlegenen und düsteren Waldeswinkel sicher vor Überfällen des Feindes, der die Politik habgieriger europäischer Könige, die weit vom Schuß in Sicherheit saßen, unterstützte, der sich verteidigte oder aber Rache für einen Angriff nahm.
Besonders grausame, kühne und hinterlistige Kämpfe spielten sich in der Gegend zwischen dem Quellengebiet des Hudsonflusses und den umliegenden Seen ab.
Hier war die Hilfe der Natur zu augenfällig, um nicht von den Kämpfenden ausgenutzt zu werden. Der langgezogene Champlainsee reicht von der Grenze Kanadas bis tief hinein in die benachbarte Provinz New York, ein Gebiet, das die Franzosen, wenn sie ihre Gegner schlagen wollten,