Bővebb ismertető
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B E R U
U N G
as große Jahrtausend der Siebenhügelstadt am Tiber ist längst vorüber. Ein neues blutigsten Haders, unlösbarer Wirren, schrecklichster Heimsuchungen hält die Stadt unent^^egt in einem Zustande, der knapp an den gänzlichen Untergang heranführt. Die Ereignisse überstürzen sidi v^ie die großen, wildschäumenden Wellen eines sturmge peitschten Ozeans. Was spült die immer wiederkehrende, atemberaubende Springflut dieses Jahrtausends nidit alles gegen und in die Mauern dieser Stadt! Kaum ist das Weströmische Reich in die Gewalt germanischer Herrscher gekommen, verliert sie auch schon ihren strahlenden Glanz. In den Kriegen der Ostgoten gegen Byzanz wird sie fünfmal belagert, fünfmal erobert, fünfmal aufs neue verwüstet. Der alte römische Adel wird gestürzt. Es ist ein Absturz aus einem Rausch von Macht und Glanz in einen Abgrund tiefer Verachtung. Jedes Jahrhundert hat seinen eigenen Atem, jedes Jahrtausend seinen eigenen Geist. Die Zeit ist ein um die unsichtbare Nabe höherer Fügung kreisendes, in ihrem rasenden Schwung sich selber treibendes Rad. Aus den Martertiefen der Katakomben, aus den Todespfählen bren-