Bővebb ismertető
Der Liebe Preis
Myrrhine: (oben in der Burg, zu Lysistrata)
Ich hebe, ja, wohl lieb' ich ihn; doch will er nicht
Von mir geliebt sein. Rufe denn mich nicht zu dem!
Kinesias: Mein süßes Kind, Myrrhinchen! Ach, was machst du doch?
Oh, komm herunter!
Myrrhine: (auf der Zinne)
Nein, gewiß, ich komme nicht!
Kinesias: Wenn ich sie rufe, käme mein Myrrhinchen nicht? Myrrhine: Mein Freund, du rufst mich und bedarfst doch meiner
nicht.
Kinesias: Ich deiner nicht bedürfen? Ganz zerknirscht bin ich. Myrrhine: Ich gehe.
Kinesias: Nein, nein! Höre doch nur wenigstens Auf dieses Kind hier. Söhnchen, rufe die Mama! Der Knabe: Mama! Mama! Mama!
Kinesias: Nun, Frau, wie wird dir? Jammert dich dein Söhnchen nicht, So ungewaschen, ungesäugt sechs Tage schon? Myrrhine: Mich freilich jammert's, doch der Vater kehrt sich nicht An Ihn.
Kinesias: Oh, komm doch, böse Frau, zu deinem Kind!
Myrrhine: O Mutterherz! Ich muß hinab!
Kinesias: Wie wird mir doch?
Mich dünkt fürwahr, sie sieht um vieles jünger aus
Als früher, niemals kam sie mir so reizend vor!
Und daß sie schmollend gegen mich so spröde tut,
Das ist es vollends, was in Sehnsucht mich verzehrt.
Myrrhine: (heraustretend, zu dem Kinde)
Mein süßes Bübchen, du des bösen Vaters Sohn!