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i897> nach fünf im St.-Thomas-Hospital verbrachten Jahren, bestand ich die Prüfungen, die mich berechtigten, als Arzt zu praktizieren. Schon als Student der Medizin hatte ich einen Román, >L.iza of Lambeth<, veröffentlicht, der einiges Aufsehen erregte, und beschlofí in Anbetracht dessen nun kurzerhand, den Arztberuf aufzugeben und mir mein Brot als Schriftsteller zu verdienen; sobald ich approbiert war, machte ich mich alsó nach Spanien auf und lebte nahezu ein Jahr in Sevilla. Ich amüsierte mich grofíartig und schrieb einen schlechten Román. Dann kehrte ich nach London zurück, mietete gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund eine kleine Wohnung in der Náhe der Victoria Station und richtete sie ein. Ein Mádchen für alles kochte uns und hielt die Wohnung sauber. Mein Freund war Rechtsanwalt, so blieb mir der Tag (und die Wohnung) für mich und für meine Arbeit. In den náchsten sechs Jahren schrieb ich mehrere Romane und eine Reihe von Theaterstücken. Nur einer dieser Romane hatte einigen Erfolg, aber auch er erregte nicht die Aufmerksamkeit, die mein erstes Buch hervorgerufen hatte. Ich konnte keinen Manager bewegen, meine Stücke anzunehmen. Schliefilich sandte ich eines, das ich >A Man of Honour< genannt hatte, entmutigt an die Stage Society. Sie veranstaltete von Stücken, die für das kommerzielle Theater ungeeignet waren und doch für so wertvoll gehalten wurden, dafí sie einem intellektuellen Publikum gefallen konnten, jeweils zwei Aufführungen, eine am Sonntagabend, die andere am Montagnachmittag. Bekanntlich war es die Stage Society, welche die frühen Stücke von Bemard Shaw herausbrachte. Das Komitee nahm >A Man of Honour< an, und W. L. Cortney, der ihm angehörte, hatte von meinem unreifen Stück eine so gute Meinung, dafí er es in The Fortnightly Review, deren Herausgeber er damals war, veröffentlichte. Darauf konnte ich mir etwas einbilden. Wenn mir diese Bemühungen auch sehr wenig Geld einbrachten, so fanden sie doch eine nicht geringe Beachtung, und ich gewann Freunde. Ich galt als vielversprechender junger Schriftsteller und - ich glaube, das darf ich ohne Eitelkeit sagen -