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Ich heifie Theodor und war früher als Referendar im Ministerium des Innern bescháftigt. Damals wohnte ich in der Travessa da Concei^ao Nr. 106, wo Donna Augusta, die Witwe des Majors Marques, eine Pension unterhielt. Aufier mir gab es dort noch zwei Untermieter. Der eine war Cabrita, ein stádtischer Verwaltungsbeamter, der mit seiner schmáchtigen Figur und seinem gelben Gesicht wie eine Leichenkerze aussah. Der andere war der gesundheitstrotzende, üppige Leutnant Couceiro, ein gewaltiger Gitarrenspieler vor dem Herrn. Ich führte ein sehr gleichmáfiiges, geruhiges Dasein. Die ganze Woche hindurch safi ich am Schreibtisch meines Amtszimmers, wo ich, mit Ármelschützern aus Lüsterstoff versehen, in schöner Kursivschrift banale Phrasen auf gestempeltes Kanzleipapier warf. So schrieb ich zum Beispiel: „Hochgeehrter Herr! Ich habe die Éhre, Ihnen mitzuteilen..y » Ich habe die Éhre, Euer Hochwohlgeboren folgendes zu unterbreiten.. Sonntags ruhte ich aus. Ich machte mir's auf dem Kanapéé des Speisezimmers bequem, schmauchte mein Pfeifchen und bewunderte Donna Augusta, die an Feiertagen den Kopf des Leutnants Couceiro von