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Eröffnungsansprache Von W. Pribilla* Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hámatologie hat mir die ehrenvolle Aufgabe übertragen, die Jahrestagung 1966 vorzubereiten und die Versammlung zu leiten. Als Vorsitzender dieses Kongresses möchte ich Sie alle auf das herzlichste begrüBen und Ihnen für Ihr Erscheinen danken. Dieser GruB gilt nicht nur unseren auswártigen Mitgliedern, sondern auch den zahlreichen Gásten und den Hámatologen, die aus England, Dánemark, Holland, Österreich, der Türkéi und der Schweiz zu uns gekommen sind. Ich begrüBe auch den Dekán der medizinischen Fakultát der Freien Universitát Berlin und die Vertreter der Behörden. Leider muB ich mitteilen, daB es unseren Kollegen aus dem anderen Teil der Stadt und aus Ostdeutschland verwehrt wurde, an unserer Tagung teilzunehmen. Wir können dies nur mit tiefem Bedauern zur Kenntnis nehmen und hoffen aus ganzen Herzen, daB dieser unnatürliche Zustand bald eine Anderung erfahren wird. Die Deutsche Gesellschaft für Hámatologie besteht jetzt 29 Jahre; doch hat sie in dieser Zeit bisher nur 11 Tagungen veranstalten können. Dies war bedingt durch die Unterbrechung der wissenschaftlichen Arbeit im Kriege und durch die ungünstigen Verháltnisse nach Kriegsende. Es hat ziemlich lange gedauert, bis die Hámatologen sich wieder zusammenfanden. Die in unseren Satzungen empfohlenen jáhrlichen Tagungen werden erst seit 1960 durchgeführt. Dabei hat sich die kleine Gruppé der deutschen Hámatologen zunáchst an den groBen KongreB der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin angeschlossen. Erst 1964 in Tübingen wurde dann die erste selbstándige Tagung gewagt. Die Zahl der Teilnehmer war dabei überraschend und unerwartet groB. Auch die letzte Tagung im vergangenen Jahr in Innsbruck war sehr erfolgreich. Noch wesentlich gröBer ist die Zahl der Vortragsanmeldungen für diesen KongreB. Wenn man die Geschichte unserer Gesellschaft betrachtet, dann ist es eigentlich überraschend, daB dies die erste Tagung in Berlin ist. Diese Stadt hátte m. E. schon früher den Besuch der deutschen Hámatologen ver* II. Innere Klinik am Krankenhaus Moabit, 1 Berlin 21.