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i. KAPITELUnsereiner, wenn er Adjutantendienst macht, ist übel dran, zumal wenn es keinen Krieg gibt. Ich hätte davonlaufen sollen aus des Herzogs Dienst, als der Preußenkönig gegen Österreich marschierte. Gewiß wäre ich schon Major, denn vom Retirieren habe ich zeitlebens nichts gehalten. Meine Parole ist: Drauflos und den Feind geschlagen, wo er sich sehen läßt! Angst vor einer Kugel kenne ich nicht. Wenn sie pfeift, wird mir warm ums Herz. Ich ziehe meine Klinge aus der Scheide, denk weder an Blessur noch Tod und hau sie dem Feind um die Ohren, daß das Blut herausspritzt.Mein Herzog hat sechstausend Mann im holländischen und kaiserlichen Dienst, auch tausendfünfhundert von der Kavallerie. Gegen Subsidien, versteht sich. Ich meldete mich. Denkt ihr, er ließ mich dazu? Kein Gedanke. Noch immer sitz ich auf dem Friedensstein, bin Leutnant und mach Adjutantendienst.Wie ich es hasse, dieses Hin- und Herlaufen mit den Ordres, in denen von Fourage und Vorspann die Rede ist und von derlei Nebensachen mehr, die mit einem ordentlichen Krieg nichts zu tun haben. Wie ich diesen Dienst verachte, dieses ewige Einerlei und diese tagtäglichen Märsche von der Schreibstube auf den Exerzierplatz, da kann man geradezu stumpfsinnig werden mit der Zeit, denn es geschieht durchaus nichts, was einem tapferen Soldaten das Herz erhebt.Es kommt auf den Herrn an, den man hat. Ist er zaghaft und beschäftigt er sich nur mit trockener Wissenschaft oder mit dem Sammeln von Büchern und Bildern, dann Soldatentum ade. Man7