Bővebb ismertető
m^mg VORWORT Von SIR PHILIP HENDY Direktor (1946-67) DIE Nationalgalerie bietet eine wuiderbare Auswahl an Bildern, von Margaritones vergoldetem Altarvorsatz bis zu Renoirs Les Parapluies". Jeder kann etwas für seinen Geschmack finden, jedoch ist gerade die Vielfalt für den Besucher beim ersten Mai überwáltigend. Selbst wenn er nicht sicher ist, ob er je wiederkommen kann, wird er gut daran tun, sich den Genufí nicht zu verderben, indem er sich zu viel auf einmal ansieht. Eine Stunde der Freude ist mehr wert als die Tatsachen-Ernte" eines ganzen Tages. Grofíe Kunstwerke geben oft die Beobachtungen eines ganzen Menschenlebens wieder. Um sie recht zu würdigen, müssen wir Zeit und alle unsere Kráfte aufwenden. Andrerseits kann es nur zu Enttáuschungen führen, wenn man etwas sucht, was vom Künstler gar nicht beabsichtigt war. Was zuerst von uns verlangt wird, ist wohl Entspannung und Empfánglichkeit. Die beliebtesten Maler sind gegenwártig Renoir und seine französischen Zeitgenossen, Mánner, die mit Begeisterung nach der Natúr malten, die uns gelehrt habén, diese mit ihren Augen anzuschauen, und deren Bilder heute noch frisch und lebendig wirken. Aber jeder grofíe Künstler der Vergangenheit hat seine Eingebungen von der Natúr empfangen, wie sehr er es auch auf mehr als die blofíe Wiedergabe abgesehen habén mag. Alle Bilder habén einmal frisch ausgesehen; der Geschmack für reine, kráftige Farben ist nichts Neues. Aber leider hat man das früher oft vergessen. Man verwandte Spiegelglas und was noch schlimmer ist, dicken gelben Firnis und oft sogar Übermalung, um Bilder weniger naturgetreu erscheinen zu lassen und um die Spuren menschlicher Unvollkommenheiten und solche, die die Zeit hinzugef ügt hat, möglichst zu verdecken. Diese Entstellungen werden jetzt allmáhlich durch das Weglassen von Glas und die möglichst genaue Restaurierung beseitigt. Mr. Leveys Erláuterungen sollen beim Verstehen der Bilder helfen und die Abbildungen werden es jedem möglich machen, sie auch nach einem einzigen Besuch weiter zu betrachten. Ein grofíes Kunstwerk lásst sich niemals erschöpfen. Vor kurzem ermöglichte ein zugunsten der Galerie vermehrter Ankaufsfond eine Anzahl von Neuerwerbungen. Einige dieser Kunstwerke sind auf den letzten Seiten dieses Katalogs abgebildet. Seite 1