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Vorwort
»Nie wieder Aktien!« So ließ sich die Stimmungslage bei vielen Privatanlegern umschreiben, als ich das Manuskript für das vorliegende Buch erstellte. Viel Geld war in einer langen Börsenbaisse verloren gegangen; von Banken und ihren Beratern fühlte man sich verraten und verkauft. Dabei hatte die Mehrheit der Bevölkerung in Europa erst in den 90er Jahren Vertrauen in die Anlageform Aktie gefasst. Die Jahre 2001 und 2002 zeigten dann, wie sehr sich Analysten um die Jahrhundertwende in der Bewertung von Aktien und in den Möglichkeiten der Kurssteigerung verschätzt hatten.
Da notierten Aktienindizes wie der deutsche DAX im Juli 2002 mit einem Tiefststand von 3260 Punkten rund 50 Prozent unter den Höchstständen von Anfang März 2000 (Hoch bei 8200 Punkten). Auf nichts mehr schien Verlass. Weder Zinssenkungen noch Gewinnschätzungen von Analysten konnten die Weltbörsen dazu bewegen, die früheren Höhen wieder zu erklimmen. Offensichtlich läuft das Börsengeschehen im 21. Jahrhundert nicht mehr genau so ab wie es in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts üblich war. Seit Anfang der 80er Jahre hatte es nie länger als ein Jahr gedauert, dass nach einem weltweiten Aktienhoch dieses erneut übertroffen wurde. Solange Wirtschaftswachstum vorhanden war, stiegen auch die Unternehmensgewinne. Die Aktienkurse nahmen es vorweg. Daran hatte man sich gewöhnt. Und nun gab es derartige Enttäuschungen!
Die Ursache liegt darin, dass die Börsenentwicklung dem weltwirtschaftlichen Geschehen zu weit vorausgeeilt war. Auch in früheren
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