Bővebb ismertető
Fahren kann der Neue", sagt der lange Westphal anerkennend. Die anderen Soldaten, Kradfahrer, alle nicken, schweigen, schauen zu.Was da draußen auf dem Eis des Stausees geschieht, darf eigentlich gar nicht geschehen; es ist nicht nur gegen die Dienstvorschrift, es ist gegen jede Vernunft. Da fährt einer Motorrad, oder, besser gesagt, Soldat Roland Hübner gibt den Genossen seines Zuges eine Sondervorstellung Zirkus auf dem Eis".Der 'Gefechtsstand der Kompanie ist im Verlauf des Wintermanövers erst am frühen Morgen hier errichtet worden. Niemand .hat eine Ahnung von der Tragfähigkeit des Eises, und den Umstehenden ist auch ein bedrohliches Knistern nicht entgangen, als Roland auf den See gefahren ist. Aber dieser verrückte .Kerl scheint Glück zu haben. Der rast, rutscht, schleudert. über das Eis, fährt Slalom, dreht sich um die eigene Achse und fällt nicht eihmal!' - >Neben Westphal steht Rüdiger. Er hat den Zugführer mit dem Krad zum Gefechtsstand gebrächt und ist eben erst angekommen. Und ihn hat es erwischt gehabt. Nicht weit von hier. Die Straße zeigt. leichteß Gefälle, er hat die Maschine rollen lassen, und beim Gasgeben haben sich beide plötzlich im Straßenschnee wiedergefunden. Zum Glück ist ihnen nichts passiert, nur die Maschine hat am vorderen Kotflügel Schrammen, und Lenker und Fußrasten sind an der rechten Seite verbogen. Rüdiger hat wirklich keine Schuld gehabt. An der Sturzstelle ist die .Straße m^ blankem Eis überzogen gewesen, unter frischem Schnee, tückisch. Aber trotzdem ist es peinlich. Uber solchen Sturz spricht man nicht gern. Und was macht Hübner, als er ihn mit der ramponierten Maschine sieht? Er sagt so laut, daß alle es hören: Fahren mußt du können! Ich zeig's dir mal!" Dann .schwingt er sich auf seine Maschine, die so blitzt, als hätte er eben den Putzlappen aus der Hand gelegt, und prescht an den verdutzt schauenden Genossen vorbei auf