Bővebb ismertető
VorwortSeit 1925 ist auch in Deutschland die Entwicklung des Betonstraßen-baues mehr in die Erscheinung getreten. Es ist verständlich, daß daswirtschaftlich daniederliegende Deutschland mit dem Ausland, namentlichmit den Vereinigten Staaten von Nordamerika, nicht gleichen Schritthalten kann, ganz abgesehen davon, daß bei uns der Automobilverkehrnoch lange nicht diejenigen Ausmaße erreicht hat, welche in Amerikadem Betonstraßenbau bereits zu einer anerkennenswerten Höhe und Aus-dehnung verholfen haben. Wir stehen erst am Anfang einer derartigenEntwicklung, jedoch lassen schon die bisherigen Anfänge hoffen, daßauch wir mit der Zeit unser Straßennetz den Ansprüchen des Verkehrsanpassen werden.Wenn auch zur Zeit der Betonstraßenbau noch keine festen Formenangenommen hat und noch vollständig im Fluß ist, so glaubte der Ver-fasser doch, mit dem vorliegenden Bändchen versuchen zu sollen, zu-verlässige Anleitungen für die Ausführung und Instandhaltung von Beton-straßen zu geben. Es sind ihm dabei diejenigen Einblicke zugutegekommen, welche er auf einer mehrmonatigen Studienreise in den Ver-einigten Staaten im Jahre 1924 gewonnen hat. Die Schrift gibt nichtnur Auskunft über die Herstellung der eigentlichen Betonstraßendecke,sondern auch über die Linienführung und die gesamte bauliche Gestaltungder Autostraßen einschließlich der Vorbereitung des Untergrundes.In einem Anhang sind die bisher von der Studiengesellschaft fürAutomobilstraßenbau herausgegebenen Merkblätter für Betonstraßen auf-genommen, und ferner befindet sich am Schluß eine Zusammenstellungüber die seit 1925 in Deutschland ausgeführten Betonstraßenstrecken nebstderen wichtigsten Konstruktionsmerkmale, soweit dieselben dem Verfasserbekannt sind.Bei der Bearbeitung des Stoffes war hauptsächlich Herr IngenieurBreidenbach in verdienstvoller Weise mit tätig. Von vielen Seiten istder Verfasser durch Hergabe von Unterlagen in anerkennenswerter Weiseunterstützt worden, wofür auch an dieser Stelle der beste Dank aus-gesprochen sei.Darmstadt, im Mai 1927.Prof. Dr.-Jng. Kleinlogel.