Bővebb ismertető
I. Lautlehre. A. Tokaié.
§ 1. Die hochdeutsche Sprache zerfällt zeitlich ins Althochdeutsche (750—1100), Mittelhochdeutsche (1100—1500), Neuhochdeutsche (1500 bis zur Gegenwart). Um 1200, zur Zeit der literarischen Hochblüte, hatte die mhd. Sprache in den besten Werken die Formen, die in der Nibelunge Not erscheinen. Räumlich scheidet sich die mhd. Sprache ins Oberdeutsche (Alemannisch, Bayerisch) und Mitteldeutsche (Fränkisch). Dem Hochdeutschen steht das Niederdeutsche, das an der Lautverschiebung nicht teilnimmt, gegenüber. Im Neuhochdeutschen laufen die lebendigen, dem Mhd. oft noch nahestehenden Mundarten neben der künstlich herangebildeten Schriftsprache her.
§ 2. Mhd. Vokale, kurz a e i o u ö ü; lang ä é t ő ü ce cß m\ Doppellaute ei ou öu ie uo üe.
Anmerkung: Statt öu begegnet auch eu (vröude, vreude); iu ist nur scheinbar ein Doppellaut, auszusprechen alslanges ü. Dagegen sind die mhd. Doppellaute, namentlich ie uo üe, deutlich als solche zu sprechen, wie noch heute in den oberdeutschen Mundarten, und nicht als einfache Länge, wie schriftsprachliches ie, wo e nur als Dehnungszeichen steht.
§ 3. 1. e in unbetonten Endsilben entstand durch Ab-schwächung ahd. voller Vokale. Vgl. mhd. gehen <. ahd. gehan', vogeldfogal; sihen dsibun; sunedsunu] gesfe<. gesti; salben <: salbon\ tageCsdiá. gen. pl. tago und nom. acc. pl. taga.
'2. Dieses e schwand nach kurzer, betonter Silbe hinter l oder r, vgl. zal aus zale, varn und varen, zils statt ziles, kds (Kieles), kibi. Vgl. § 12 und § 13 die Beispiele kü, sper, zal, ar.
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