Bővebb ismertető
Bald nach der Mitte des fünften vorchristlichen Jahrhunderts erlebte die Alcropolis von Athen ein einschneidendes Ereignis: der Bauherr Perikles, der Baumeister Iktinos, der Bildhauer Phidias kamen überein, den neuen Tempel der Athena gegen die Gepflogenheiten der dorischen Bauweise über den langen Tempelwänden und ihren beiden Vorhallen mit einem durchlaufenden Figurenfries auszustatten. Was sich hier hinter dem strahlenden Mantel der äußeren Ringhalle fast versteckte, war nach Umfang und Schwierigkeit der Herstellung weitaus das ansehnlichste Weihgeschenk an das göttliche Mädchen. Der große Vorrat an Votivfiguren aller Art, den die Perser ein Menschenalter vorher zerstört oder zerstreut hatten, Bilder von Göttern, Heroen, priesterlichen, betenden, opfernden, musizierenden, Feste feiernden Personen, Bilder der Blüte der Mädchenschaft, der fahrenden und reitenden Knaben und Männer, fanden in diesem 160 Meter langen und einen Meter hohen Band ihre Erneuerung; 12 Götter, 10 Heroen, weit über 300 Menschen, weit über 200 Tiere sind hier im Festzug der alle vier Jahre gefeierten Panathenäen vereinigt, und zwar nicht aneinandergereiht, nicht aufgezählt, sondern zu einem einzigen lebenden, atmenden, werdenden und vergehenden Körper durchdrungen, der, wie alle Einzelfiguren seiner Zeit den schicksalsgeladenen Gesetzen des lcontrapostischen, gegenbe-wegten Bauens folgt. Der Ostfries zeigt die Ankunft der Mädchen oben am Altarplatz der Burg, der Westfries das Aufsitzen5