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Prolog: *933 Seit acht Tagén tobte der Sturm, ein Sturm, wie keiner ihn je erlebt hatte. Nicht einmal Mustapha, der Kameltreiber, der schon ein altér Mann gewesen war, als die anderen in der Karawane noch Kinder waren, konnte sich an einen solchen Sturm erinnern. Die Ghutra dicht vor dem Gesicht, kampfte er sich mühsam seinen Weg zum Zeit des Karawanenführers Fuad. Alle paar Schritte blieb er stehen und spahte durch die schmalen Stoffschlitze, um sich zu vergewissern, dafí er nicht die Richtung verlor und aus dem geringen Schutz, den die Oase bot, in den prasselnden, wirbelnden Sand der offenen Wüste geriet. Sobald er anhielt, bohrten sich die Sandkörner wie Schrotkugeln in sein Gesicht. Er hustete und versuchte genug Speichel zu sammeln, um sich zu rauspern, bevor er das kleine Zeit betrat. Aber sein Mund war voll von trockenem Sand und wurde nicht feucht. Fuad blickte auf, als der Kameltreiber eintrat. Er safi auf einem Schemel vor einem kleinen Tisch, auf dem die öllampe flakkerte und Schatten ins Dunkel warf. Schweigend blickte er zu Mustapha hoch. Er war riesig und nicht sehr gespráchig. Wie stets, wenn er mit dem Karawanenführer sprach, richtete Mustapha sich zu seiner vollen Gröfie von etwas mehr als anderthalb Metern auf. Es ist Sand in Allahs Augen geraten, sagte er. Er ist blind und sieht uns nicht mehr. Fuad brummte, bequemte sich dann aber zu sprechen. Du Esel, sagte er, glaubst du, er würde uns gerade jetzt, wo wir von Mekka zurückkehren, aus den Augen verlieren?